Grundsicherungsgeld (früher Bürgergeld)
Seit 1. Juli 2026 heißt das Bürgergeld „Grundsicherungsgeld“ (Neue Grundsicherung). Die Regelbedarfe 2026 sind unverändert. Der Rechner ermittelt den Bedarf der Bedarfsgemeinschaft und zieht Einkommen nach § 11b SGB II ab.
So wird gerechnet
Bedarf = Regelbedarfe + Mehrbedarfe + Kosten der Unterkunft und Heizung Regelbedarf 2026: 563 € (allein) · 506 € (je Partner) · 451 € (18–24) · 471 € (14–17) · 390 € (6–13) · 357 € (0–5) Freibetrag Erwerbstätigkeit: 100 € + 20 % (100–520 €) + 30 % (520–1.000 €) + 10 % (1.000–1.200 €; mit Kind 1.500 €) Anspruch = Bedarf − (Netto − Freibetrag) − Kindergeld − sonstiges Einkommen
Rechtsgrundlagen & Quellen
- § 20 SGB II Regelbedarf zur Sicherung des Lebensunterhalts
- § 21 SGB II Mehrbedarfe (Alleinerziehende: Abs. 3)
- § 22 SGB II Bedarfe für Unterkunft und Heizung
- § 11b SGB II Absetzbeträge, Erwerbstätigenfreibetrag
- § 12 SGB II Zu berücksichtigendes Vermögen (Schonvermögen)
- Anlage zu § 28 SGB XII Regelbedarfsstufen 2026
- Bundesregierung Neue Grundsicherung (in Kraft ab 1.7.2026)
Rechtsstand 2026 · ohne Gewähr
Ratgeber: Grundsicherungsgeld (früher Bürgergeld)
Aus Bürgergeld wird Grundsicherungsgeld
Seit dem 1. Juli 2026 heißt die Leistung für Arbeitsuchende „Grundsicherungsgeld“ (Neue Grundsicherung). Die Regelbedarfe 2026 sind unverändert: 563 € für Alleinstehende, 506 € je Partner, für Kinder je nach Alter 357 € bis 471 €. Hinzu kommen angemessene Kosten für Unterkunft und Heizung und gegebenenfalls Mehrbedarfe, etwa für Alleinerziehende.
Wie viel darf ich dazuverdienen?
Vom Erwerbseinkommen bleiben 100 € frei, vom Teil zwischen 100 und 520 € 20 %, zwischen 520 und 1.000 € 30 % und zwischen 1.000 und 1.200 € (mit Kind 1.500 €) 10 % (§ 11b SGB II). Der Rest wird angerechnet.